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Route 31-32

Bogense - Hasmark - Odense

Gesamtstrecke: 54,5 km
42,5 km asphaltierte Strassen und 12 km Kieswege


Bogense

Route 31-32: Bogense-Enebærodde Route 31-32: Bogense-Enebærodde
In Bogense, der kleinsten Stadt Fünens, gibt es mehrere sehenswerte alte Häuser. Der mittelalterliche Markplatz ist von großen Bäumen und niedrigen Häusern mit malerischen Fassaden umgeben. Die kleine Statue "Manneken Pis", eine Kopie des Brüsseler Wahrzeichens, wurde der Stadt von einem Einwohner geschenkt, der selbst ein Findelkind war.
Gleich nach dem Verlassen von Bogense gelangt man in eine leicht hügelige Landschaft. In den eingedeichten Gebieten sind an mehreren Stellen Entwässerungskanäle und alte Pumpenmühlen angelegt. Am Herrenhof Gyldensten wurden im vorigen Jahrhundert viele Quadratkilometer Meeresboden in Wiesen umgewandelt. Mehrere kleine Inseln wurden durch Deiche verbunden, und mit Hilfe von Pumpenmühlen und Kanalsystemen wurde die landwirtschaftlich nutzbare Fläche des Herrenhofs wesentlich vergrößert.


Gyldensten

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Gyldensten wurde im Mittelalter unter dem Namen Enggård gegründet. Die heutige Anlage stammt aus dem 17. Jahrhundert. Leider sind die Wirtschaftsgebäude einem Feuer zum Opfer gefallen, nur zwei Torgebäude sind erhalten. Der Hof war ab 1720 Hauptsitz der Grafschaft Gyldensten, zu der damals nicht weniger als 301 Pachthöfe gehörten.

Durch ein kleines Waldgebiet erreicht man den Herrenhof Sandagergård. Der Ort ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Das zweiflügelige Hauptgebäude liegt hinter beeindruckenden, strohgedeckten Wirtschaftsgebäuden aus dem 17. Jahrhundert.


Hasmark Strand

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Hasmark Strand ist ein langer, gerader Küstenabschnitt - einer der vielen guten Badestrände auf Fünen. Der Strand wird durch einen Deich begrenzt, hinter dem sich ein großes Erholungsgebiet mit vielen gemütlichen Sommerhäusern verbirgt.


Enebærodde

Route 31-32: Enebærodde-Odense Route 31-32: Enebærodde-Odense
Die Route führt weiter auf die Landzunge Enebærodde. Von hier aus verkehrt im Sommerhalbjahr das Fjordboot "Svanen" nach Lodshuse auf Hindsholm. (Bitte informieren Sie sich über die Abfahrtzeiten - u.a. beim Fremdenverkehrsbüro in Kerteminde.) Bitte beachten Sie, dass die gesamte Strecke auf Enebærodde unbefestigt ist.

Die Landzunge ist ein altes Ödlandsgebiet und der einzige Ort auf Fünen, wo es einen größeren zusammenhängenden Heidebewuchs mit z.B. Wacholder, Glockenheide, Heidekraut und Krähenbeere zu bewundern gibt. Hier tümmeln sich auch Kreuzottern, Blindschleichen und Feldeidechsen. Ein Teil des Gebietes ist mit Nadelbäumen aufgeforstet worden. Die Landzunge besteht aus Strandwällen, die Küste zum Kattegat ist ein schmaler Steinstrand, während zum Odense Fjord hin Strandwiesen und Schilfsümpfe liegen. Dieses seichte Gebiet hat eine große Bedeutung als Rastplatz für Enten- und Stelzvögel.

Am Anfang der Landzunge Enebærodde führt ein Weg zum Herrenhof Hoffmansgave. Die gelben Gebäude sind ein harmonisches Beispiel für ein Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert. Im Park informieren Schilder über exotische Bäume aus vielen Teilen der Welt.

Die Route führt an den Wirtschaftsgebäuden des Herrenhofes vorbei auf einen Deich mit Aussicht über den seichten Fjord. In Richtung Westen ist Fjordmarken zu sehen - eine eingedeichte Fläche von großem botanischen Stellenwert, u.a. wegen des Vorkommens von Orchideen und anderen seltenen Pflanzen.


Odense Fjord

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Im Odense Fjord lagen ursprünglich etwa 30 kleine Inseln, doch im Zuge der Eindeichungen wurde ihre Anzahl auf acht reduziert. Der Fjord ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel und gleichzeitig Brutplatz für eine große Zahl von Möwen, Seeschwalben, Fischreihern, Eiderenten und Höckerschwänen.

Bei Klintebjerg liegt die größte Insel des Fjords, Vigelsø. Auf der Insel gibt es eine Naturschule, zu der im Sommer öffentliche Fahrten angeboten werden. Vigelsø ist Teil eines Renaturierungsprojektes, das auch für die Zukunft ein artenreiches Vogelleben sichern soll.
Das Fjordboot "Svanen" verkehrt im Sommerhalbjahr auch von Klintebjerg nach Enebærodde (und nach Hindsholm östlich des Fjords), so dass man die Radtour auch mit Eindrücken auf dem Odense Fjord kombinieren kann.

Von Gudskov geht es auf dem Deich weiter nach Stige, von wo aus man dem 7 km langen Odense Kanal, der etwa aus dem Jahre 1800 stammt, bis ins Zentrum folgt. Im Wald Næsbyhoved Skov liegt eine interessante mittelalterliche Wallanlage. Bis zur Zerstörung von Schloss Næsbyhoved während der "Grafenfehde" 1534 war sie eine königliche Burg und Sitz des Lehnsherren. Danach wurde sie von den Einwohnern des Ortes als Steinbruch genutzt. Heute ist die Ruine restlos verschwunden. Bis 1870 war das Schloss vom trockengelegten Næsbyhoved See umgeben.


Übernachtungsmöglichkeiten

Bogense Strand Camping
Hotel Windsor
Hotel Knudsens Gaard
Odense Danhostel City
Odense Danhostel Kragsbjerggården
DCU Camping Odense