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Fünische Versuchungen
Wo kann ich das Buch kaufen? |
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”Fünische Versuchungen” gibt es auch als umfangreichere Ausgabe mit der Präsentation einer noch breiteren Palette schmackhafter Nahrungsmittel. Das Buch ist im shop, in den fünischen Fremdenverkehrsbüros sowie im Buchhandel erhältlich.
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Fünen - ein Tempel für Gaumenfreuden |
Von Lebensmittelministerin Mariann Fischer Boel
Der irische Schriftsteller Oscar Wilde hat einmal gesagt: „Ich kann allem widerstehen - nur nicht der Versuchung.“ Nun weiß ich nicht, ob Oscar Wilde jemals Fünen besucht hat - bin allerdings davon überzeugt, dass er diesen Landstrich mit all seinen kulinarischen Verlockungen sicher geliebt hätte. Fünen wird im Volksmund als Dänemarks Obstgarten bezeichnet - und das mit gutem Grund. Hier findet man ein wahres Paradies an Obstplantagen und Gärtnereien. Saftige Äpfel hängen neben rubinroten Himbeeren und schwarzen Johannisbeeren. Persönlich mag ich auch sehr die Fjordkrabben aus dem Kertinge Nor, frisch gestochenen Spargel von Westfünen - und auf dem Frühstückstisch guten Käse aus fünischen Molkereien. Fünen hat ein bisschen einen Sonderstatus im dänischen Lebensmittel-sektor. Bereits seit Jahrhunderten ist Fünen Vorreiter bei der Entwicklung schmackhafter Nahrungsmittel - sehr zur Freude für uns Einheimische und auch zur Freude aller anderen. Ich hoffe, dass der Führer „Fünische Versuchungen“ es allen kulinarischen Abenteurern und Gourmet-Liebhabern leichter und unterhaltsamer machen wird, an der Mannigfaltigkeit fünischer Gaumenfreuden teilzuhaben. Viel Vergnügen - und guten Appetit! |
Räucherkäse |
Mit Recht ist Fünen auf seine Räucherkäsetraditionen stolz, zählt dieser doch zu den besten Spezialitäten Fünens. Jährlich werden hier schätzungsweise 1500 Tonnen Räucherkäse hergestellt.
Auch zu Hause, im Garten oder im Sommerhaus an den schönen Stränden Fünens ist es allgemein beliebt, den eigenen selbstgemachten, frisch geräucherten Käse zu essen. Er wird in einem kleinen Ofen über der bevorzugten Streu geräuchert, während man die anderen Delikatessen genießt. Nicht selten räuchert man erst einen Aal. Der Räucherkäse ist der perfekte Abschluss eines Picknicks im Grünen. Räucherkäse wird auf Fünen normalerweise auf Brot, weiß oder schwarz, mit reichlich Schnittlauch und frischen Radieschen gegessen und vielleicht mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt. Einfach und gut! Kenner essen ihn mit Senf, mit Konfitüre oder Rosengelee von Fünen! |
Frisches Obst kommt von Fünen |
Die wunderbare Natur Fünens hat seit jeher einen günstigen Einfluss auf den Ertrag, der aus der fünischen Erde zu gewinnen ist. Die vielen Hecken und lebenden Zäune, im 18. Jahrhundert gesteckt - wo sonst findet man so reizende Fliederhecken - bieten guten Schutz vor dem Wind, und im Winter schützt die höhere Wassertemperatur die Küstenstrecken. Das sind ideale Bedingungen für den Obstanbau. So ist es kein Wunder, dass man Fünen als den Obstgarten Dänemarks ansieht, und heute ist der größte Teil des Obstes, das in Dänemark verzehrt wird, in fünischen Obstplantagen gewachsen und gereift.
Und der dänische Sommer gibt dem Obst einen Geschmack, um den man uns in den südlicheren Ländern beneidet. Schon im Mittelalter war der Apfel eine beliebte Speise. Die Birne kommt geschichtlich erst später vor, aber natürlich auch auf Fünen, in der Nähe von Vejstrup im 15. Jahrhundert. |
Echter Fünischer Honig |
Garten Dänemarks oder "Im grünen Herzen Dänemarks". Das sind Beschreibungen, die oft die herrliche fünische Landshaft charakterisieren. Es ist schwierig, sich diese Beschreibungen vorzustellen, ohne dass ein Bild von Blütenreichtum und Blumenflor vor dem inneren Auge entsteht. Und ganz recht! Fünen kann die schönsten Blüten in den wunderbarsten Farben aufweisen. Und im Sommer fliegen die fleißigen Bienen von Blüte zu Blüte. Sie sichern nicht nur die Bestäubung, und damit den Blumenflor des kommenden Jahres, sondern liefern gleichzeitig den herrlichen Honig mit dem vollen Geschmack.
Honig besteht hauptsächlich aus verschiedenen Zuckerarten (Frucht- und Traubenzucker). Die vielen Geschmacksstoffe geben dem Honig das charakteristische Aroma. Eine dieser Geschmacksstoffe stammt vom Ölgehalt der Blüten. Im Honig wurden über 180 verschiedene Stoffe entdeckt! |
Schokolade |
Aus der "Summerbird Chokolaterie" in der westfünischen Stadt Assens kommt eine Delikatesse für Kenner. Die Schokolade gibt es nur in Spezialgeschäften zu kaufen. Die Qualität der Produkte gründet sich auf der Idee, ausschließlich die besten Rohstoffe der Welt zu benutzen.
Angefangen hat die Geschichte mit den inzwischen klassischen und gefragten „Summerbird Pure Amande". - Feinstes Marzipan in der Form eines Schmetterlings und mit einer dicken Hülle aus einer der besten Schokoladen der Welt: „Caraque". Einfach und durch und durch genial, denn die Grundlage ist eine völlig kompromisslose Einstellung, was die Zutaten betrifft. In diesem Fall reine Schokolade und Marzipan, das von Summerbird selbst als das weltbeste beschrieben wird. Hergestellt aus den feinsten und sehr aromatischen, ölhaltigen, spanischen Valenciamandeln. Die Masse enthält 75 Prozent Mandeln und nur 25 Prozent Zucker. |
Die Fünischen Forellen |
Ein Paradies der fünischen Natur - unter Wasser! Fünen besteht nicht nur aus schönen Landschaften, es gibt auch geschützte Buchten, lange Sandstrände, Steilufer und steinige Küsten. Insgesamt 1130 Kilometer Küste im grünen Mittelpunkt Dänemarks. Und fast alle Küsten eignen sich für ein Angelerlebnis. Nicht zuletzt bietet sich die Chance für einen Forellenfang. Nach einem großen Einsatz für bessere Lebens- und Brutbedingungen der fünischen Forellen, unter anderem durch Aussetzen von Fischbrut, ist Fünen jetzt in ganz Europa als ein idealer Fangort für Forellen bekannt.
Die Fischzucht „Fyns Laksefisk Elsesminde" zieht schon seit Jahren die Fischbrut heran. Fyns Amt hat die Verbesserungen veranlasst, die den Forellen bessere Lebensbedingungen sichern sollen. Beispielsweise sind ca. zwei Drittel der Sperrungen entfernt, die die Forelle früher daran hinderten, in die fünischen Fließgewässer zu gelangen, um zu laichen. |
Brunsviger |
Diese Versuchung wird "Brunswiier" ausgesprochen und ist der traditionelle "Brauner-Zucker-Kuchen", der vor Butter und braunem Zucker geradezu trieft. Die meisten eingeborenen Fünen halten die Tradition in Ehren und essen ihren Brunsviger bei sozusagen jeder Gelegenheit. Für Menschen, die aus anderen Gegenden des Landes kommen, ist es oft völlig unverständlich, dass die Fünen das matschige Zeug auf diesem Kuchen geradezu lieben. Es ist ganz normal, dass der Kunde im Bäckerladen sich den besten Brunsviger mit den Worten aussucht: "Ach bitte, schön viel Matsch darauf..."
Ein Brunsviger wird auf Fünen nicht nur wie ein Stück Plunder oder Kopenhagener gegessen. Eine Variante ist es, den Brunsviger mit der Butterseite nach unten auf ein halbes Brötchen zu legen; dazu trinkt man gerne ein Glas Milch. Traditionell wird er als Festspeise zum Kaffee gegessen, aber heute ist daraus ein „Kuchen" geworden, der fast zu jeder Tageszeit ein Genuss ist. Auch anderswo im Lande werden Brunsviger hergestellt. Aber für einen Fünen ist es selten das ganz große Erlebnis; denn auf Fünen stellt man große Ansprüche an die regionale Delikatesse. |
Echter Fünischer Apfelmost |
Einst war der fünische Most ein gegorenes Getränk, aus Äpfeln, Birnen oder Pflaumen hergestellt. Dieses starke Getränk sollte die kalte Jahreszeit hindurch vorhalten und deshalb stellte man große Mengen davon her. Heute enthält der Apfelmost keinen Alkohol, aber die Tradition ist tief verwurzelt. Schon die alten Römer kannten die Technik, aus Früchten Saft zu pressen.
In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts durfte nichts verderben und verloren gehen. Die Äpfel, von denen man auf Fünen so reichlich hatte, wurden nicht nur als Speiseäpfel oder Kochäpfel verwendet. Der Teil der Ernte, für den man keine andere Verwendung fand, wurde für Saft genutzt, den sogenannten Apfelsaft. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg gab es in Dänemark über hundert Mostereien! In den 1960ern wurden jährlich aus 200 Millionen Äpfeln Saft gepresst. |
Buchweizen |
Der moderne Mensch von heute weiß vielleicht gar nicht, wie viele verschiedene Geschmackserlebnisse und Möglichkeiten sich aus Buchweizen zaubern lassen. In Dänemark ist Fünen aus der Geschichte für seine Buchweizengrütze bekannt. Aber nur wenige enthusiastische Fünen kennen und essen heute noch dieses Gericht. Aber der fünische Buchweizen erlebt wegen seiner vielen ausgezeichneten Eigenschaften gerade eine Renaissance.
Wir wissen, dass schon um das Jahr 1300 Buchweizen auf den fünischen Feldern angebaut wurde. Schon in der Wikingerzeit war der Buchweizen bekannt, und es hat nie an phantasievollen Anwendungsmöglichkeiten gefehlt. Neben der traditionellen Verwendung in Brot, Suppen und Pfannkuchen wurde Buchweizen auch als Füllmaterial in Unterbetten und Kissen benutzt. |
Gutsmolkereien |
Schon im 16. Jahrhundert gab es in Dänemark eine umfassende Milchproduktion, und im 18. Jahrhundert zeichneten sich besonders die Herrensitze durch eigene Molkereien aus. Wieder liegt Fünen an der Spitze; denn durch die vielen Herrensitze, die es auf Fünen gibt, wurde dieser Landesteil, was Milchprodukte angeht, ein Musterbeispiel für das ganze Land. Später gab es einen nicht unerheblichen Export an dänischer Butter. Die damaligen Bezeichnungen „Herrensitzbutter" und „Bauernbutter" sollten dem Käufer die eindeutigen Unterschiede klarmachen.
Die Butter von den Herrensitzen erreichte Höchstpreise und wurde nach England und Norwegen exportiert, wo man jedoch auch einen Teil der minderwertigen „Bauernbutter" abnahm. In England benutzte man die schlechteste dänische Butter zum Schmieren von Maschinen. |
Bier seit 1885 |
In Refsvindinge Bryggeri, der Bierbrauerei auf Ostfünen, wird seit vier Generationen Bier gebraut. Der Urgroßvater des jetzigen Bierbrauers gründete die Brauerei im Jahr 1885. John Juul Rasmussen ist in der kleinsten Brauerei Dänemarks sowohl Direktor, Brauer, Bierkutscher, Laufbursche - und Inhaber all der anderen Posten, die es in einem heutigen Betrieb so gibt.
Eine Brauerei, die trotz der für kleine Betriebe ungünstigen Zeiten so lange überlebt hat, muss wahrlich Einzigartiges zu bieten haben. Und so natürlich auch die Brauerei Refsvindinge. Hier werden nicht nur die stolzen Brautraditionen in Ehren gehalten, sondern auch Bier von einer Qualität gebraut, die heute selten ist. |
Ökologie |
Da Fyn altid har været Danmarks have - også hvad angår fødevarer, er det naturligt, at det netop er her, vi finder mange, der dyrker den fynske muld efter økologiske principper. Det betyder i dag, at den fynske ø er beriget med et særligt kendetegn - et utal af gårdbutikker og gårdmejerier, hvor alle ved selvsyn kan se, hvor varerne kommer fra - ikke sjældent er det en ekstra oplevelse for børnene, for mange gårde viser gerne deres dyr frem.
Men det er heller ikke så underligt, at økologi er så populært hos det fynske folk. En nylig rapport fortæller nemlig, at danskerne er europamestre i økologi. Vi forbruger store mængder økologiske varer og har en årtier lang erfaring på området. Vi har et omfattende udvalg af økologiske grøntsager, frugter, kød, ost, mælk etc. |
Restaurants auf Fünen |
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Gute Fünische Rohwaren |
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