Route 65
Faaborg - Odense
Gesamtabstand: 50,5 km asphaltierte Strassen
Gesamtabstand: 50,5 km asphaltierte Strassen
Svanninge Bakker
Unter route 60 finden Sie Näheres über das Naturgebiet Svannige Bakker. Die gelb getünchte mittelalterliche Kirche von Svanninge erhielt beim Umbau 1837 einen hohen Turm, der weithin sichtbar ist.
Von Håstrup aus geht es nach Norden zum Herrenhof Søbo, der von Wäldern umkränzt an einem schönen kleinen See liegt, wo der Wald bis an das Seeufer reicht. Søbo ist schon seit dem Mittelalter bekannt. Ursprünglich lag das Gut auf einer kleinen Insel und war auf allen Seiten vom Wasser umgeben. Das heutige Hauptgebäude stammt etwa aus dem Jahre 1720.
Von Håstrup aus geht es nach Norden zum Herrenhof Søbo, der von Wäldern umkränzt an einem schönen kleinen See liegt, wo der Wald bis an das Seeufer reicht. Søbo ist schon seit dem Mittelalter bekannt. Ursprünglich lag das Gut auf einer kleinen Insel und war auf allen Seiten vom Wasser umgeben. Das heutige Hauptgebäude stammt etwa aus dem Jahre 1720.
Brobyværk
Die lange Hügelkette, die man nun passiert, ist der westlichste Teil des sehr markanten Höhenrückens von Sallinge, der noch an meheren Stellen sein ursprüngliches Aussehen hat.
Brobyværk wurde in der Wikingerzeit als Dorf Sønder Broby gegründet. Durch den Ort fließt der Wasserlauf Odense Å. Unter Ausnutzung der Wasserkraft des Flüsschens wurde um 1648 eine Gewehrfabrik an einer Wassermühle errichtet. Wahrscheinlich handelte es sich hier um die erste Serienproduktion von Waffen in Dänemark. Leider hatte die Anlage nur eine kurze Lebensdauer, da sie schon zehn Jahre später während der Schwedischen Kriege zerstört wurde. Einige der hier hergestellten Waffen sind heute u.a. auf Schloss Rosenborg und im Nationalmuseum ausgestellt.
Um die Kirche stehen mehrere alte Fachwerkhäuser, gegenüber ein behutsam restauriertes altes Mühlengebäude mit Mühlrad. Das Anwesen ist in Privatbesitz, das Mühlengebäude kann man sich jedoch von der Straße aus anschauen. Brobyværk wurde im Laufe der Zeit vom Gutshof Brobygård geprägt, der im Unterschied zu den meisten anderen Herrenhöfen niemals aufs offene Land verlegt wurde. Die Gewehrfabrik, die zu Brobygård gehörte, war der Grund für die Änderung des Namens in Brobyværk.
Brobyværk wurde in der Wikingerzeit als Dorf Sønder Broby gegründet. Durch den Ort fließt der Wasserlauf Odense Å. Unter Ausnutzung der Wasserkraft des Flüsschens wurde um 1648 eine Gewehrfabrik an einer Wassermühle errichtet. Wahrscheinlich handelte es sich hier um die erste Serienproduktion von Waffen in Dänemark. Leider hatte die Anlage nur eine kurze Lebensdauer, da sie schon zehn Jahre später während der Schwedischen Kriege zerstört wurde. Einige der hier hergestellten Waffen sind heute u.a. auf Schloss Rosenborg und im Nationalmuseum ausgestellt.
Um die Kirche stehen mehrere alte Fachwerkhäuser, gegenüber ein behutsam restauriertes altes Mühlengebäude mit Mühlrad. Das Anwesen ist in Privatbesitz, das Mühlengebäude kann man sich jedoch von der Straße aus anschauen. Brobyværk wurde im Laufe der Zeit vom Gutshof Brobygård geprägt, der im Unterschied zu den meisten anderen Herrenhöfen niemals aufs offene Land verlegt wurde. Die Gewehrfabrik, die zu Brobygård gehörte, war der Grund für die Änderung des Namens in Brobyværk.
Fangel
Hinter Brobyværk ändert die Landschaft ihren Charakter. Die Höhenzüge werden von einer gleichförmigeren Ebene abgelöst, durch die mehrere Wasserläufe fließen. Das Dorf Fangel ist eine Mischung aus Einfamilienhäusern und dem ursprünglichen Dorfbild mit Bauernhöfen und Katen. Das Dorf hat einen alten Thingplatz aus dem 19. Jahrhundert. Bei Fangel Torp wurden in der Nähe eines Moores viele Funde aus der Bronzezeit gemacht.
Unmittelbar westlich von Fangel liegt Borreby und der sehr schöne Fachwerkhof Voldsgård, der am Odense Å liegt. Kleinere Renaturierungsmaßnahmen wurden hier durchgeführt, und man hat die Möglichkeit, einen Spaziergang auf den Ländereien des Hofes Voldsgård zu machen (Infofaltblatt vor Ort erhältlich.) Der Anblick des 200 Jahre alten, schön gelegenen Hofes ist an sich schon den Abstecher wert.
Von Fangel geht die Fahrt weiter nach Skt. Klemens. Am Uferhang des Odense Å liegt eine Heilquelle vergangener Zeiten. Ab Skt. Klemens geht es weiter ins Zentrum von Odense auf dem Odense Å Weg, der direkt am Freilichtmuseum "Den fynske Landsby" (siehe Route 55) vorbeiführt.
Vorher jedoch kommt man am Kloster Dalum vorbei, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, als das Benediktinerkloster, das ursprünglich auf Nonnenbakken im Stadtzentrum lag, nach hier verlegt wurde. Während des Mittelalters hatte das Kloster große Besitzungen auf ganz Fünen. Heute ist das Gebäude ein privates Pflegeheim. Das Kloster baute im 13. Jahrhundert eine Mühle an, die bis zum heutigen Tag ständig in Betrieb war und nun zur Papierfabrik Dalum A/S gehört.
Unmittelbar westlich von Fangel liegt Borreby und der sehr schöne Fachwerkhof Voldsgård, der am Odense Å liegt. Kleinere Renaturierungsmaßnahmen wurden hier durchgeführt, und man hat die Möglichkeit, einen Spaziergang auf den Ländereien des Hofes Voldsgård zu machen (Infofaltblatt vor Ort erhältlich.) Der Anblick des 200 Jahre alten, schön gelegenen Hofes ist an sich schon den Abstecher wert.
Von Fangel geht die Fahrt weiter nach Skt. Klemens. Am Uferhang des Odense Å liegt eine Heilquelle vergangener Zeiten. Ab Skt. Klemens geht es weiter ins Zentrum von Odense auf dem Odense Å Weg, der direkt am Freilichtmuseum "Den fynske Landsby" (siehe Route 55) vorbeiführt.
Vorher jedoch kommt man am Kloster Dalum vorbei, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, als das Benediktinerkloster, das ursprünglich auf Nonnenbakken im Stadtzentrum lag, nach hier verlegt wurde. Während des Mittelalters hatte das Kloster große Besitzungen auf ganz Fünen. Heute ist das Gebäude ein privates Pflegeheim. Das Kloster baute im 13. Jahrhundert eine Mühle an, die bis zum heutigen Tag ständig in Betrieb war und nun zur Papierfabrik Dalum A/S gehört.



Route 65: Faaborg-Vejle
Route 65: Vejle-Odense