Route 70
Middelfart - Assens
Gesamtabstand: 43 km
41 km asphaltierte Strassen
2 km Kiesswege
Gesamtabstand: 43 km
41 km asphaltierte Strassen
2 km Kiesswege
Middelfart
Die Geschichte der Stadt Middelfart ist von Fischerei, Fährverbindungen und Festungsbauten geprägt. Der Ort erhielt im Mittelalter die Stadtrechte und erlebte seine Blütezeit als Zollstelle am Kleinen Belt, bis Fredericia Ende des 17. Jahrhunderts diese Aufgabe übernahm.
Die Stadt hatte jedoch auch weiterhin eine gewisse Bedeutung und ist heute eine moderne Handelsstadt mit einigen erhaltenswerten alten Gebäuden. Die militärische Bedeutung des Raumes Middelfart-Fredericia erkennt man daran, dass seit dem Mittelalter ca. 70 Festungen an den Ufern des Kleinen Belts um die beiden Städte herum angelegt wurden. Südwestlich der Stadt am Fænøsund liegt das Waldgebiet Øksenrade Skov mit einer interessanten Flora.
Die Stadt hatte jedoch auch weiterhin eine gewisse Bedeutung und ist heute eine moderne Handelsstadt mit einigen erhaltenswerten alten Gebäuden. Die militärische Bedeutung des Raumes Middelfart-Fredericia erkennt man daran, dass seit dem Mittelalter ca. 70 Festungen an den Ufern des Kleinen Belts um die beiden Städte herum angelegt wurden. Südwestlich der Stadt am Fænøsund liegt das Waldgebiet Øksenrade Skov mit einer interessanten Flora.
Gamborg Fjord
Bis vor ca. 100 Jahren hatte der Gamborg Fjord große Bedeutung als Zentrum der Tümmlerjagd. Die Tümmler wurden in den Fjord hineingetrieben, so dass sie leicht zu fangen waren. Bis zu 4.000 Tümmler wurden jedes Jahr gefangen. Der Tran der Tiere war die Lebensgrundlage der Tümmlerjäger, bis das Petroleum allgemein gebräuchlich wurde. In Hindsgavl Laden ist eine Ausstellung u.a. über die Tümmlerjagd im Kleinen Belt und im Gamborg Fjord zu sehen.
Die Insel Svinø verdankt ihren Namen der Tümmlerjagd (dän.: marsvin). Die Insel ist mit Fünen durch einen Damm verbunden. Her liegt ein kleiner idyllischer Bootshafen. Auf der fünischen Seite ist ein größeres Gebiet mit Schilfsümpfen und einem Moor als Vogelschutzgebiet ausgelegt. Eine Informationstafel gibt Auskunft.
Am Ende des Gamborg Fjords bei Ronæs liegt das alte Handelshaus Ronæs. Man kann sich gut vorstellen, wie die alten Handelsschiffe in den Fjord gefahren sind und am Handelshaus mit ihrer Last voller Waren aus exotischen Ländern der Welt vor Anker gegangen sind.
Die Halbinsel Fønsskov ragt weit in den Kleinen Belt hinein. Wie der Name andeutet, war sie bis ins 17. Jahrhundert von Wald bedeckt. Fährt man auf die Landzunge hinaus, so sieht man eine Küstenlandschaft mit vielen Strandseen und einem artenreichen Vogelleben, u.a. Fischreiher, die von der Insel Fænø, die Dänemarks größte Fischreiherkolonie hat, herüberkommen.
Die Insel Svinø verdankt ihren Namen der Tümmlerjagd (dän.: marsvin). Die Insel ist mit Fünen durch einen Damm verbunden. Her liegt ein kleiner idyllischer Bootshafen. Auf der fünischen Seite ist ein größeres Gebiet mit Schilfsümpfen und einem Moor als Vogelschutzgebiet ausgelegt. Eine Informationstafel gibt Auskunft.
Am Ende des Gamborg Fjords bei Ronæs liegt das alte Handelshaus Ronæs. Man kann sich gut vorstellen, wie die alten Handelsschiffe in den Fjord gefahren sind und am Handelshaus mit ihrer Last voller Waren aus exotischen Ländern der Welt vor Anker gegangen sind.
Die Halbinsel Fønsskov ragt weit in den Kleinen Belt hinein. Wie der Name andeutet, war sie bis ins 17. Jahrhundert von Wald bedeckt. Fährt man auf die Landzunge hinaus, so sieht man eine Küstenlandschaft mit vielen Strandseen und einem artenreichen Vogelleben, u.a. Fischreiher, die von der Insel Fænø, die Dänemarks größte Fischreiherkolonie hat, herüberkommen.
Wedellsborg
Hinter dem Wald Grevindeskoven ändert die Landschaft ihren Charakter und wird zur Gutshoflandschaft. Der Gutshof Wedellsborg verfügt über den größten Grundbesitz auf Fünen. Das dreiflügelige Hauptgebäude wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut, aber immer noch gibt es Reste des ursprünglichen Gebäudes aus dem 14. Jahrhundert. Um Wedellsborg gibt es mehrere Kilometer Wanderwege. Ein Spaziergang durch den Wald zum Strand ist sehr zu empfehlen.
Bei Sdr. Åby, einem gut erhaltenen mittelalterlichen Dorf, ist die Mündung des Brænde Å (siehe Route 71). Fährt man ein Stück weiter nach Osten, so erhält man einen besseren Eindruck vom längsten und natürlichsten Wasserlauf Westfünens.
Bei Sdr. Åby, einem gut erhaltenen mittelalterlichen Dorf, ist die Mündung des Brænde Å (siehe Route 71). Fährt man ein Stück weiter nach Osten, so erhält man einen besseren Eindruck vom längsten und natürlichsten Wasserlauf Westfünens.



Route 70: Middelfart-Husby
Route 70: Husby-Assens