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Route 79

Langesø - Glamsbjerg - Ørbæk

Gesamtabstand: 113 km

110 km asphaltierte Strassen und 3 km Kiesswege


Langesø

Route 79: Langesø-Frøbjerg Route 79: Langesø-Frøbjerg
Der Forst des Gutes Langesø umfasst nicht nur dänische Laubbäume, sondern auch ausländische, insbesondere nordamerikanische, Nadelbäume. Fast 100 neue Arten wurden importiert und versuchsweise vor etwa 100 Jahren in den Forsten des Gutes angepflanzt. Der Versuch war erfolgreich, so dass man heute zahlreiche ausgewachsene Douglasfichten, Sitkafichten, Grandis und kalifornische Riesenkiefern sieht. An dem langen See liegt das Schloss, eine dreiflügelige klassizistische Anlage vom Ende des 18. Jahrhunderts. Am Schloss stehen Informationstafeln; außerdem ist ein Faltblatt mit Wandervorschlägen in den Wäldern erschienen.


Vissenbjerg

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Das Gebiet um Vissenbjerg, besonders südlich des Ortes, ist geologisch interessant. Heute bildet die Landschaft nahezu drei Plateaus mit Vissenbjerg auf der obersten Stufe. In einem Faltblatt sind die geologischen Stufen, die dem Gebiet seine besondere Struktur verliehen haben, ausführlich beschrieben. Hier findet man auch Vorschläge für Wanderungen.
Bei "Udsigten" (Aussicht) sieht man das Tal des Brænde Å und die dahinter liegenden Frøbjerg Banker. Vielen Bewohnern von Vissenbjerg verdienten ihren Lebensunterhalt dank des steinfreien Lehms und der großen Moore als Torfgräber, Ziegelbrenner sowie bei der Herstellung von Steingut. "Afgrunden" (der Abgrund) ist eine andere sehenswerte Stelle, wo eine tiefe V-förmige, vom Schmelzwasser gebildete Schlucht den Wald durchschneidet.
Das Terrarium in Vissenbjerg ist eine beliebte Attraktion mit einer großen Sammlung von Reptilien und Amphibien aus allen Erdteilen. Der nächste Streckenabschnitt führt an Frøbjerg Banker (siehe Route 75) und dem Herrenhof Krengerup (siehe Route 75) vorbei.


Vestfyns Hjemstavnsgård

Route 79: Frøbjerg-Håstrup Route 79: Frøbjerg-Håstrup
Der vierflügelige Fachwerkhof Landmålergården liegt mitten im Dorf Gummerup und ist heute als Heimatmuseum eingerichtet. Der Heimathof Westfünen zeigt die fünische Bauernkultur ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Wohnhaus von ende 1700 ist mit Möbeln und Hausrat sorgfältig ausgestattet, während die Wirtschaftsgebäude alte landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge enthalten. Der Hof liegt in einem idyllischen alten Garten und vermittelt einen hervorragenden Einblick in die Lebensweise unserer Vorväter.
 
Lærkedal ist ein Forst- und Naturgebiet in Staatsbesitz, das komplett zugänglich ist. Auf Wanderwegen erreicht man den Aussichtspunkt Synebjerg, der 82 m über dem Meeresspiegel liegt (Informationstafel vor Ort). Von hier aus kann man bis zu den Hügeln von Svanninge Bakker blicken. Charakteristisch für den Ort sind auch zahlreiche kilometerlange Fliederhecken. Die Waldgebiete zweier Herrenhöfe prägen die Landschaft auf der Strecke nach Håstrup. Die Herrenhöfe Brobygård und Søby sind unter Route 65 näher beschrieben. Gleich hinter Håstrup ist ein Abstecher nach Østrupgård und zur Trente Mølle möglich. Østrupgård ist eine Herrenhofanlage mit beeindruckenden strohgedeckten Wirtschaftsgebäuden in Fachwerk aus dem 18. Jahrhundert und einem einzigartigen mittelalterlichen Steinbau als Hauptgebäude. Leider richtete der große Orkan im Dezember 1999 großen Schaden an einigen Flügeln des Hofes an.
 
Die Trente Mølle dient heute als "Freilufthof" mit Naturschule, Übernachtungsmöglichkeiten und verschiedenen Einrichtungen für Besucher. Im Umkreis weniger 100 Meter gibt es eine Wind- und eine Wassermühle sowie einen Mühlenteich. 
 


Sollerup Skov

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Die Strecke führt weiter durch die Waldgebiete Gammelskov und Sollerup Skov, in denen es markierte Wanderwege gibt. Ein Weg führt zum größten See Fünens, dem Arreskov Sø. Direkt südlich der Sollerup Wälder liegen die Hügel von Svanninge (Svanninge Bakker) (siehe Route 60), wo es ebenfalls Wanderwege durch ein botanisch interessantes Gebiet gibt. Besorgen Sie sich das Faltblatt über diese beiden Gebiete, und planen Sie reichlich Zeit für diese Aktivitäten ein.


Brændegård Sø

Route 79: Håstrup-Skjoldemose Route 79: Håstrup-Skjoldemose
Am See Brændegård Sø nistet die größte Kormoran-Brutkolonie Skandinaviens. Der Vogel, der auch "Scharbe" genannt wird, war früher fast ausgestorben und begann erst Anfang der 1970-er Jahre wieder auf Fünen zu brüten. 1991 zählte die Kolonie am Brædegård Sø etwa 6.900 brütende Paare und war damit die größte des Landes. Besonders im Winter ist der See auch Aufenthaltsort zahlreicher Schwimmvögel, z.B. Graugänse, Enten und Lappentaucher. Am See ist eine Informationstafel aufgestellt.
 
Der Herrenhof Skjoldemose, der am Rande der Hügel von Egebjerg liegt (siehe Route 55), hat ein verhältnismäßig schlichtes Hauptgebäude mit geschwungenen Giebeln. Es wurde 1662 errichtet. Die Wirtschaftsgebäude sind überwiegend aus Feldsteinen und im letzten Jahrhundert neu aufgebaut worden. 
 


Glorup

Route 79: Egebjerg Bakker-Ørbæk Route 79: Egebjerg Bakker-Ørbæk
Bei Kirkeby liegen viele kleinere Seen und Moorgebiete, die durch den Tonabbau entstanden sind - das Gebiet hat gute natürliche Voraussetzungen für die Ziegelproduktion. In der Umgebung von Gudbjerg und Gudme wurden in den letzten Jahren viele Funde aus der Eisenzeit gemacht (siehe Route 50), die national und international großes Aufsehen erregt haben. In diesem Gebiet gibt es Informationstafeln über die bedeutenden Funde.

Die grobe Parkanlage um den Herrenhof Glorup ist für Besucher zugänglich. In diesem ca. 40 ha groben Schlosspark sind die englische und die französische Gartenbaukunst vertreten, außerdem findet man viele seltene Bäume und Statuen sowie einen kleinen Liebestempel. Der Kongshøj Å ist ein sauberer Wasserlauf mit großen Gefälle, weshalb man hier besonders viele Kleintiere findet. Der Wasserlauf hat Wasserkraft für mehrere Mühlen geliefert, u.a. Kongshøj Mølle, das ehemalige Kongshøj Hammerwerk (siehe Route 50) nordöstlich von Glorup. 
 


Übernachtung

Frederikshøj Bondegårdsferie