Route 90-91-92
Ærøskøbing - Søby - Marstal - Ærøskøbing
Gesamtabstand: 75 km
67 jn asphaltierte Strassen und 8 km Kiesswege
Gesamtabstand: 75 km
67 jn asphaltierte Strassen und 8 km Kiesswege
Ærøskøbing
Ærøskøbing hat viele denkmalgeschützte Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Auf kopfsteingepflasterten Straßen geht es an malerischen Hausfassaden vorbei. Eines der Museen der Stadt enthält eine Flaschenschiffsammlung, die einzigartig in Dänemark ist. Die Stadt wird zum ersten Mal im Jahre 1398 erwähnt, und die Insel gehörte lange zum Herzogtum Schleswig, was die Architektur im Stadtkern geprägt hat. Die Stadt spielte außerdem als Handelsvermittler zischen Dänemark und Deutschland eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Seefahrt.
Stokkeby Nor
Stokkeby Nor ist ein ehemaliges Fjordgebiet, das durch Eindeichungen vor gut 100 Jahren trockengelegt wurde und seitdem Ackerland ist. Es liegt teilweise unter dem Meeresspiegel. Von hier geht es weiter über die "Alpen von Ærø", deren höchster Punkt 68 m über dem Meerspiegel liegt. Charakteristisch für West-Ærø ist, dass es hier keinen Wald gibt. Wenn man dennoch den Eindruck einer waldreichen Landschaft hat, so liegt das an den vielen Hecken, die vielerorts den ursprünglichen Grenzen der Flurbereinigung im 18. Jahrhundert folgen. Viele Feldraine werden durch Steinwälle, andere durch gestutzte Pappeln gebildet.
Route 91 beginnt in Søby. Die Schiffswerft von Søby ist der größte Betrieb auf Ærø. Direkt außerhalb des Ortes liegt die strohgedeckte Mühle Søby Mølle, eine hübsch restaurierte holländische Mühle. Die denkmalgeschützte Mühle von Vitsø, die hinter den Strandwiesen zwischen den Entwässerungskanälen am Noor liegt, ist eine alte Pumpenmühle aus dem Jahre 1883.
Søby Volde. Von Leby aus kann man einem Abstecher nach Søby Volde machen. Die Burg, die an der ehemaligen Bucht von Vitsø lag, wurde wahrscheinlich von der Königsmacht im 12. Jahrhundert angelegt. Es handelt sich wohl um einen der markantesten Burghügel in Dänemark.
An diesem Ort steht eine Informationstafel. Gegenüber liegt die restaurierte Herrenhofanlage Søbygård, die heute als Museum eingerichtet wird. Søbygård war eines der vier Güter auf Ærø, die im Zuge der Bodenreform Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst wurden.
Die Kirche von Bregninge wurde im 13. Jahrhundert erbaut und später erweitert. Die Turmspitze, die mit Eichenschindeln gedeckt ist, kam 1883 hinzu. In der Kirche gibt es zahlreiche interessante Fresken, und das Alterbild ist eine wunderschöne Schnitzerei des Meisters Claus Berg, der auch das Alterbild im Dom Skt. Knud in Odense geschaffen hat.
Route 91 beginnt in Søby. Die Schiffswerft von Søby ist der größte Betrieb auf Ærø. Direkt außerhalb des Ortes liegt die strohgedeckte Mühle Søby Mølle, eine hübsch restaurierte holländische Mühle. Die denkmalgeschützte Mühle von Vitsø, die hinter den Strandwiesen zwischen den Entwässerungskanälen am Noor liegt, ist eine alte Pumpenmühle aus dem Jahre 1883.
Søby Volde. Von Leby aus kann man einem Abstecher nach Søby Volde machen. Die Burg, die an der ehemaligen Bucht von Vitsø lag, wurde wahrscheinlich von der Königsmacht im 12. Jahrhundert angelegt. Es handelt sich wohl um einen der markantesten Burghügel in Dänemark.
An diesem Ort steht eine Informationstafel. Gegenüber liegt die restaurierte Herrenhofanlage Søbygård, die heute als Museum eingerichtet wird. Søbygård war eines der vier Güter auf Ærø, die im Zuge der Bodenreform Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst wurden.
Die Kirche von Bregninge wurde im 13. Jahrhundert erbaut und später erweitert. Die Turmspitze, die mit Eichenschindeln gedeckt ist, kam 1883 hinzu. In der Kirche gibt es zahlreiche interessante Fresken, und das Alterbild ist eine wunderschöne Schnitzerei des Meisters Claus Berg, der auch das Alterbild im Dom Skt. Knud in Odense geschaffen hat.
Vodrup Klint
Die Steilküste Vodrup Klint ist ein geologisches Gebiet von nationalem Interesse. Die Steilküste besteht aus Terrassen, die zur Küste hin steil abfallen. Die Steilküste ist mehrere Kilometer lang, und ein Teil des Gebiets ist öffentlich zugänglich. Die Terrassenbildung ist auf Erdrutsche zurückzuführen, welche die Ursache für den besonderen geologischen Aufbau der Steilküste sind. Am Rastplatz steht eine Informationstafel. Vodrup Klint weist auch einen interessanten Wildpflanzenbestand auf.
Auf der Strecke entlang der Südküste von Ærø gibt es mehrere interessante vorgeschichtliche Denkmäler. Ani den Langdolmen bei Risemark und Lindsbjerg sind Informationstafeln aufgestellt. Direkt vor Gråsten Nor liegt eine andere historische Sehenswürdigkeit, eine ehemalige mittelalterliche Wallanlage, "Grasten", die während der Kriege gegen England als Verteidigungsanlage diente. Sie liegt an der ehemaligen Verbindungsstraße zwischen Ost- und West-Ærø vor den Trockenlegungen im vorigen Jahrhundert.
Auf der Strecke entlang der Südküste von Ærø gibt es mehrere interessante vorgeschichtliche Denkmäler. Ani den Langdolmen bei Risemark und Lindsbjerg sind Informationstafeln aufgestellt. Direkt vor Gråsten Nor liegt eine andere historische Sehenswürdigkeit, eine ehemalige mittelalterliche Wallanlage, "Grasten", die während der Kriege gegen England als Verteidigungsanlage diente. Sie liegt an der ehemaligen Verbindungsstraße zwischen Ost- und West-Ærø vor den Trockenlegungen im vorigen Jahrhundert.
Gråsten Nor
Gråsten Nor ist eines der größten Feuchtgebiete der Region. Das Gebiet umfasst noch heute unbewirtschaftete Flächen von großem botanischem Interesse. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Vogelgebiet, wo man mit etwas Glück Uferschnepfen und Kampfläufer beobachten kann. Die noch vorhandenen Wasserlöcher sind Brutplätze für den Springfrosch.
Marstal
Marstal ist eine Seefahrerstadt, die im 16. Jahrhundert gegründet wurde. Im 18. und 19. Jahrhundert waren der Holzschiffbau und die Seefahrt die wichtigsten Erwerbszweige des Ortes, und noch heute ist die Stadt von den historischen Handelsverbindungen in alle Welt geprägt. Im interessanten Seefahrtsmuseum spürt man eine Atmosphäre maritimen Stolzes - nicht ohne Grund! Die Seefahrtstraditionen werden noch heute dank einer ansehnlichen Flotte von Küstenmotorschiffen aufrechterhalten, die zusammen mit einer modernen Hafenanlage die wirtschaftliche Grundlage der Stadt bilden. Im Unterschied zu Ærøskøbing besegelten die Schiffe von Marstal die ganze Welt.
Bei Kragnæs, An der Route 92 zwischen Marstal und Ærøskøbing, sieht man ein Hünengrab aus der jüngeren Steinzeit (Infotafeln vor Ort). Von hier aus ist es nicht weit bis zum Flugplatz von Ærø bei Ronæs, wo sich Möglichkeiten für einen Rundflug über die Insel bieten.
Nach Erreichen des Deiches hat man eine schöne Aussicht über das seichte Haff. Noch schöner ist die Aussicht vom Hügel außerhalb von Lille Rise. Vom Rastplatz aus sieht man einen großen Teil des Inselmeeres, u.a. Fünen, Tåsinge, Drejø, sowie fast den gesamten Ostteil von Ærø. Wer schöne Aussichten liebt, sollte sich diesen Anblick nicht entgehen lassen.
Bei Kragnæs, An der Route 92 zwischen Marstal und Ærøskøbing, sieht man ein Hünengrab aus der jüngeren Steinzeit (Infotafeln vor Ort). Von hier aus ist es nicht weit bis zum Flugplatz von Ærø bei Ronæs, wo sich Möglichkeiten für einen Rundflug über die Insel bieten.
Nach Erreichen des Deiches hat man eine schöne Aussicht über das seichte Haff. Noch schöner ist die Aussicht vom Hügel außerhalb von Lille Rise. Vom Rastplatz aus sieht man einen großen Teil des Inselmeeres, u.a. Fünen, Tåsinge, Drejø, sowie fast den gesamten Ostteil von Ærø. Wer schöne Aussichten liebt, sollte sich diesen Anblick nicht entgehen lassen.
Übernachtung
Ærøskøbing Camping
Danhostel Ærøskøbing Vandrerhjem
Danhostel Marstal Vandrerhjem
Bed & Nature på Vesteraas
Danhostel Ærøskøbing Vandrerhjem
Danhostel Marstal Vandrerhjem
Bed & Nature på Vesteraas



Route 90-91-92: Ærøskøbing-Søby
Route 90-91-92: Ærøskøbing-Marstal