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Smagen af Fyn Smagen af Fyn

Der Geschmack von Fünen

Der Geschmack von Fünen
Man kann durchaus guten Geschmack verlangen, ohne ein Vermögen für die Rohwaren auf den Tisch zu legen. Fünen ist so reich an herrlichem Obst, Gemüse, Käse,

Fleisch, Bier, Wein und Delikatessen, dass es fast eine Beleidigung wäre, weniger zu verlangen...

Botschafter des guten Geschmacks

n. Das klingt nostalgisch, ist es jedoch im Grunde nicht. Es ist trendy Wirklichkeit, denn Fünen ist an vorderster Front in Bezug auf das Aufblühen von Hofläden, gute Rohwaren und delikate Innovation im Bereich Speisen und Geschmack dabei. Das weiß Anders Granhøj besser als jeder andere, denn er verließ Fünen Mitte der 1900er Jahre, um als Koch in Frankreich zu arbeiten. Das Erlebnis des südlichen Europas war eine kleine Offenbarung für ihn... besaß Essen wirklich einen so hohen Stellenwert, konnten die Rohwaren so gut sein? Das war neu für ihn. 

„Als ich fünf Jahre später nach Hause zurückkehrte, wusste ich, dass ich etwas tun musste, um mich abzuheben und einzigartige Rohwaren zu finden. Zunächst suchte ich Produzenten, die besonders gutes Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Käse usw. lieferten. Das hört sich völlig natürlich an, es war jedoch auch eine harte Arbeit, sie aufzutreiben. Zum einen gab es nicht besonders viele, zum anderen lebten sie etwas im Verborgenen“, berichtet Anders Granhøj über die Anfänge im Jahre 2001.

Heute sieht die Sache ganz anders aus. „Smagen af Fyn“ (Der Geschmack Fünens) ist inzwischen der Name einer Produzentenvereinigung, die mit vielen Feuerköpfen als Triebkraft alle fünischen Qualitätsprodukte vermarktet, organisiert und sie Restaurants, Privatkunden und Touristen zugänglicher macht. Außerdem werden die regionalen Delikatessen und die vielen Geschichten, die sich normalerweise damit verknüpfen, stärker in den Mittelpunkt gerückt.

„Einzigartig auf Fünen sind das milde Klima und der gute Boden. Hier gibt es beste Bedingungen für richtig gute Waren, wenn nur der Wille vorhanden ist, sie auch herzustellen. Aber wenn man mit dem Herzen dabei ist, kommt die Qualität oft von selbst. Und dann geht es eigentlich nur noch darum, die frohe Botschaft zu verbreiten: Hier haben wir wieder ein gutes fünisches Produkt“, sagt Anders Granhøj.

„In den jüngsten Jahren gab es eine Fülle guter Nachrichten eben dieser Art, so dass es ein Vergnügen ist, das zu erleben“, sagt der Koch, der stolz darauf ist, zu dieser Entwicklung beizutragen. Er selbst vermittelt in seinem Restaurant Geschichten über die Waren, die das A und O einer richtig guten Mahlzeit sind.

„Es geht jedoch nicht nur um Gourmetspeisen. Mindestens genauso sehr geht es darum, Anforderungen an die Alltagsfrikadellen zu stellen. Ich habe den klaren Eindruck, dass immer mehr Menschen das tun“, sagt er.