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Picnic på en Øde Ø Picnic på en Øde Ø

Picnic auf einer einsamen Insel

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 Ein leckerer Picknickkorb und ein Fährfahrplan sind alles, was man braucht. Fünen ist von Inseln umgeben, und wenn man ein paar Stunden Zeit, ein Fahrrad und Lust auf eine Seereise hat, so gibt es auch ganz einsame Inseln zu erleben.

Man besuche z. B. die Inselchen vor Südfünen oder die nordfünische Naturperle Æbelø.


Der Traum von einer einsamen Insel

Æbelø ud for Bogense Æbelø ud for Bogense
Das Gefühl von Urlaub ist das Gefühl, viel Platz zu haben, jede Menge Zeit und Ruhe.

Der Traum von einer einsamen Insel ist vielleicht der ultimative Rahmen für einen friedlichen Urlaub, aber natürlich darf auch durchaus etwas passieren... nicht zuletzt wegen der Kinder.

Machen Sie also einen Abstecher auf eine der dünn bevölkerten Inseln und erleben Sie den Reiz, (fast) allein auf der Welt zu sein. An bestimmte Dinge muss man jedoch denken. Natürlich sind draußen in der Natur die Einkaufsmöglichkeiten für Speisen, Getränke oder andere Kleinigkeiten für eine Familie auf Ausflug begrenzt.


EIN TAG AUF ÆBELØ

Urskoven på Æbelø Urskoven på Æbelø
Ein Tag auf Æbelø  - Nannas (8) Tagebuch

„Zuerst fuhren wir ganz weit im Auto, so dass mein kleiner Bruder
einschlief. Aber dann hielten wir an und mussten unsere Gummistiefel anziehen.

Vati hatte alle Rucksäcke gepackt, und Mutti sagte, auf Æbelø würden wir eine Stelle finden, wo wir unsere Butterbrotpakete essen könnten.

Aber zuerst war es ganz spannend: Wir mussten durch das Wasser zur Insel hinübergehen, und Vati sagte immer, dass das Wasser nicht tiefer würde als unsere Gummistiefel. Aber trotzdem kam Wasser in meine Gummistiefel, so dass ich den Rest des Weges barfuß gehen musste.

Als wir zur Insel kamen, spielten wir „Die Erde brennt“ und sprangen von Baum zu Baum. Mein kleiner Bruder fand einen kleinen See im Wald, und er kam angelaufen und sagte, dass im Wasser kleine Krokodile waren!

Aber meine Mutti sagte, dass es Salamander waren, die in Wasserlöchern und unter den Bäumen lebten. Ich hätte gern einen mit nach Hause genommen, aber das erlaubte Vati nicht - er sagte, dass man auf Æbelø nur gucken und spielen, aber nichts mit nach Hause nehmen darf.

Nachdem wir noch etwas gespielt und gegessen hatten, wollten wir ein Steinmuseum finden, das Mutti gerne sehen wollte, aber Vati wollte uns lieber Seehunde weit draußen im Wasser zeigen.

Jetzt mussten wir nach Hause, und Mutti und Vati sagten, dass es wichtig war, dass wir sofort gingen, denn sonst müssten wir nach Hause schwimmen, und das war zu weit!

Ich finde Æbelø gut, weil es lustig ist, so weit durchs Wasser zu gehen. Aber das Beste sind die Butterbrotpakete, die man zusammen mit Vati und Mutti und dem kleinen Bruder essen kann.“


TIPS FÜR EIN GUTES ERLEBNIS...

Billede
1. Packen Sie einen leckeren Picknickkorb z. B. mit zwei kleineren Mahlzeiten oder einem Lunch z. B. mit Würstchen am Feuer auf einem der Lagerplätze oder einem Sandwich und Obst, Kuchen und Getränken. Kinder werden im Freien schnell hungrig, und die Mahlzeiten können Peilmarken sein, wenn sie sich plötzlich langweilen.

2. Suchen Sie sich einen Tag aus, der zum Leben im Freien einlädt - die Inseln sollte man in erster Linie wegen des Naturerlebnisses besuchen.

3. Lassen Sie sich Zeit. Planen Sie einen ruhigen Tag. Die Kinder sollen verstehen, dass man Zeit und Ruhe hat und dass der Ausflug selbst das Erlebnis ist. Besonders größere Kinder sind manchmal enttäuscht, wenn sie Spaß und Unterhaltung erwartet haben... dafür muss man auf einer einsamen Insel selbst sorgen!

4. Kleidung zum Wechseln ist erforderlich. Zu wenig oder nasse Kleidung kann das Erlebnis beeinträchtigen. Auch Regenzeug und eventuell extra Schuhe sollte man mitbringen.

5. Decken, Bücher, Zeitschriften, ein Kopfkissen und ein Miniradio sollte man mitnehmen und seine eigene kleine „Siedlung“ anlegen. Schlagen Sie für eine Stunde oder zwei ein Lager auf, während Sie essen. Es gibt nichts zu versäumen…

6. Sonnencreme, Mückenspray, Pflaster, Waschlappen, Handy, Windeln für die Kleinsten, und wenn man ein Fahrrad mitnimmt, eventuell einen Anhänger oder Fahrradwagen. Alles auf einem Fahrrad zu transportieren, ist oft schwierig.

7. Man sollte sich etwas vorbereiten. Auf den Inseln gibt es viel zu sehen, aber manchmal muss man es wissen, bevor man es entdeckt. Ein kleiner Führer oder ein Prospekt macht den Ausflug amüsanter für alle.

8. Wenn es Strandwetter ist, so sollte man vielleicht ein paar Badestrände ausprobieren. Das Gefühl, sich bewegen zu können und etwas Neues zu erleben, wenn die Inseln so klein sind, macht einen Großteil des Reizes bei einem Ausflug auf einsame Inseln aus.

9. Wenn die Kinder Lust haben, sollte man ihnen „eine Aufgabe“ stellen, z. B. „Unser Tag auf einer einsamen Insel“: Fotos machen, Tagebuch schreiben und drucken... Wenn die Phantasie reicht, und das tut sie immer, kann man Geschichten erfinden über Orte auf der Insel und sein ganz eigenes Märchen oder Abenteuer dichten: „Hier lag früher eine Stadt, aber in einem gewaltigen Sturm wurden alle Häuser vom Meer verschlungen...“

10. Genießen Sie die Ruhe.